Brasilien

MISEREOR und seine Partner tief besorgt über Wahlergebnis in Brasilien

 

Mit großer Besorgnis haben MISEREOR und zahlreiche seiner Partnerorganisationen das Ergebnis der Stichwahl zum neuen brasilianischen Präsidenten zur Kenntnis genommen. "Nach der Wahl von Jair Bolsonaro befürchte ich, dass die Rechte gerade der Armgemachten, der Minderheiten und Verletzlichsten in Brasilien drastisch eingeschränkt werden. Dass es zu mehr Verfolgung und Gewalt kommt und dem Schutz der Schöpfung nicht die nötige Priorität beigemessen wird", sagt MISEREOR-Hauptgeschäftsführer Pirmin Spiegel. Das alles habe Bolsonaro vor der Wahl bereits angekündigt.

WEITER LESEN
weihnachten weltweit

So feiern Kinder in Korea, auf Kuba und im Libanon Weihnachten

Die ökumenische Mitmachaktion „Weihnachten Weltweit“ bietet auch 2018 wieder vielfältige Materialien mit Anregungen für die Gruppenarbeit in Kindertagesstätten und im Kindergottesdienst an: Darin erzählen Kinder aus aller Welt von ihren Weihnachtsfesten, es gibt Mal- und Basteltipps, Vorlesegeschichten rund ums „faire“ Weihnachtsfest, Lieder, Rezeptideen, Texte, Noten und vieles mehr. Auf diese Weise lernen Kinder altersgerecht und spielerisch die vielfältigen Lebenswelten der Menschen in Afrika, Asien und Lateinamerika kennen.

WEITER LESEN
Klima

Politologe Dirk Messner warnt vor "Hängepartie" in der Klimapolitik

 

Mehr Engagement für den Klimaschutz fordert der Politikwissenschaftler Dirk Messner. In einem Interview der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) warnte Messner zugleich vor einer "Hängepartie" in der Klimapolitik. "Jetzt geht es langsam ans Eingemachte", so der neue Leiter des Instituts für Umwelt und menschliche Sicherheit an der UN-Universität in Bonn.

WEITER LESEN
Sikkim

Das „100 Prozent Bio“-Gesetz aus Sikkim, Indien, gewinnt Future Policy Award

 

Die weltbesten Lösungen, Gesetze und Programme zur Förderung von Agrarökologie und nachhaltigen Ernährungssystemen werden dieses Jahr mit dem Future Policy Award, dem „Polit-Oscar“ der Hamburger Stiftung World Future Council, ausgezeichnet. Das „100%-Bio“-Gesetz aus Sikkim, Indien, hat sich gegen 51 nominierte Gesetze aus 25 Ländern durchgesetzt und wird mit dem Future Policy Award in Gold ausgezeichnet.

WEITER LESEN
Saatgutausteilung_SoerenRudolph_pixelio.de

 

Öko-Landbau kann beides: Welternährung und Klima

Die Zahl der Hungernden steigt und im Kampf gegen den Klimawandel sind bislang nicht einmal die Ziele der Weltgemeinschaft ausreichend. Diese zwei Nachrichten der vergangenen Woche machen aus Sicht des Öko-Verbands Naturland den engen Zusammenhang zwischen Landwirtschaft, Ernährungssicherung und Klimawandel deutlich. „Wir müssen gegen beides zusammen vorgehen: den Hunger und den Klimawandel“, fordert deshalb Naturland Präsident Hubert Heigl zum Tag der Welternährung am 16. Oktober.

WEITER LESEN
mehr wert fuer alle 1

Mehr Wertschöpfung durch Fairen Handel

Fair war immer schon „mehr“ – die Wertschöpfung im Ursprungsland zu steigern, gehört seit ihrer Gründung zu den Zielen der GEPA. Jetzt setzt das Fairhandelsunternehmen mit fairen, komplett im Herkunftsland hergestellten Kaffees neue Akzente: Unter dem Motto #mehrWertFürAlle wird mit den beiden Bio-Arabica-Röstkaffeesorten aus Honduras (Frauengenossenschaft APROLMA) und aus Guatemala (Genossenschaftsverband FEDECOCAGUA) auf eine gerechtere Verteilung von Wertschöpfung aufmerksam gemacht.


WEITER LESEN
Klimawandel?!

Experteneinschätzung: Klimamaßnahmen, Armutsbekämpfung und wirtschaftliche Entwicklung sind miteinander vereinbar

Der Weltklimarat hat heute seinen Sonderbericht zu den Folgen einer Erderhitzung um 1,5 Grad vorgestellt. Die Klima-Allianz Deutschland und der Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO) erwarten, dass von dem Bericht ein deutlicher Weckruf in Richtung Politik ausgeht. Die Bundesregierung muss sich nach Ansicht der Verbände dringend mit einer konsequenten Politik für jedes Zehntelgrad weniger Erderhitzung einsetzen. Die weltweit führenden Klimaforscher legen in dem Bericht dar, wie die Erderwärmung auf 1,5 Grad gegenüber dem vorindustriellen Zeitalter begrenzt werden kann.

WEITER LESEN
Klimapilgern2018

Klimapilger nehmen Kurs auf Leipzig, Dresden, Lausitz, Potsdam, Berlin und Katowice

Knapp einen Monat nach ihrem Start in Bonn haben die Klimapilger schon 13.000 Kilometer "unter den Füßen". Insgesamt 777 Teilnehmer/innen hatten die einzelnen Tagesetappen(1) insgesamt, darunter auch 250 Grundschüler, zahlreiche Pfarrer/innen und Pastor/innen und auch vierbeinige Begleiter wie Lamas und Hunde. Auf ihrem rund drei Monate andauernden und 78 Tagesetappen umfassenden Weg sind täglich kleine und große Veranstaltungen, Andachten, Aktionstage und Demonstrationen geplant.

13.000 Kilometer für Klimagerechtigkeit

WEITER LESEN
Offene Grenzen und offene Arme für Geflüchtete


Schutzsuchende werden entrechtet und ihrer Integrationsperspektiven beraubt


Anlässlich des bundesweiten "Tag des Flüchtlings", der am 28. September war, haben Kirchen und Menschenrechtsorganisationen Kritik an der Migrationspolitik in Deutschland und Europa geübt. Das katholische Hilfswerk Caritas bekräftigte seine Ablehnung gegen das Konzept der sicheren Herkunftsstaaten.

WEITER LESEN
UN Kleinbauern

UN-Erklärung für Bauernrechte im UN-Menschenrechtsrat mit großer Mehrheit verabschiedet. Das Verhalten der Bundesregierung ist eine herbe Enttäuschung

 

Der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen (UN) hat mit großer Mehrheit die Erklärung für die „Rechte von Kleinbauern und anderen Menschen, die in  ländlichen Regionen arbeiten“ angenommen. 33  Staaten votierten dafür, drei Staaten dagegen und 11 Staaten enthielten sich, darunter auch Deutschland.

WEITER LESEN
Seite 2 von 81