Kleidung

Klageabweisung im KiK-Fall zeigt gravierende Lücken im deutschen Rechtssystem

Das Dortmunder Landgericht hat heute die Klage von Betroffenen eines Fabrikbrandes in Pakistan gegen das Textilunternehmen KiK abgewiesen. Es war die erste Klage dieser Art in Deutschland. Ob die Kläger in Berufung gehen, steht noch nicht fest.  Für die Entwicklungsorganisationen Brot für die Welt, Germanwatch und MISEREOR sowie das CorA-Netzwerk für Unternehmensverantwortung zeigt diese Entscheidung gravierende Lücken im deutschen Rechtssystem und ist ein klarer Handlungsauftrag an die Politik. Nach Auffassung der Kläger hatte KiK als Hauptabnehmer der produzierten Kleidung eine Mitverantwortung für sichere Arbeitsbedingungen bei dem Zulieferbetrieb Ali Enterprises. Bei dem Brand im September 2012 waren 258 Menschen gestorben.

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anders statt mehr

Fairer Handel(n) für eine sozialökologische Zukunft – eine Fortbildung für Engagierte in Weltläden am 25. Januar 2019

Die Auswirkungen des Klimawandels auf die landwirtschaftliche Produktion, der Verlust von Tier- und Pflanzenarten und die Zunahme ausbeuterische Arbeitsverhältnisse machen deutlich: Es muss eine Veränderung her. Dennoch steuern wir mit unserem Produktions- und Konsumverhalten immer weiter in Richtung Ausbeutung des Planeten und seiner Bewohner/innen.

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Hauptstadt Fairer Handel

Stadtgesellschaft schafft Voraussetzungen für Bewerbung im Jahr 2021 / Auftakt heute in Hiltrup

Münster will es wissen: Die Stadt bewirbt sich für 2021 um den Titel "Hauptstadt des fairen Handels". Um im Wettbewerb der Kommunen die Chancen zu erhöhen, muss noch Einiges auf den Weg gebracht werden. Auftakt für diesen Prozess ist am Dienstag, 8. Januar, 18 Uhr, mit  Infos und Ideen, Musik, Gesprächen, fairen Snacks und Getränken im Kulturbahnhof Hiltrup. Oberbürgermeister Markus Lewe lädt dazu gemeinsam mit Bezirksbürgermeister Joachim Schmidt und Michael Radau von der Fairtrade-Steuerungsgruppe ein.

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Weihnachten

21

Dez.

Ich lade dich herzlich ein

einen Augenblick anzuhalten

mitten in der Arbeit,

in der Freude,

in der Müdigkeit,

im Gedränge der Zeit.

Einen Augenblick anhalten -

stillwerden - innehalten - einkehren -

einfach ausruhen.

Geschenk einer Pause.

Einen Augenblick,

denn du brauchst Besinnung

für dein inneres Glück.

Es ist Weihnachtszeit!

(Autor unbekannt)


WIR WÜNSCHEN EUCH ALLEN EIN FROHES WEIHNACHTSFEST UND EIN GUTES JAHR 2019!

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UN Kleinbauern

Zivilgesellschaftliche Organisationen fordern konsequente Umsetzung durch die Bundesregierung

Die UN-Vollversammlung hat Mitte Dezember nach jahrelangen Verhandlungen die Erklärung für die „Rechte von Kleinbauern und anderen Menschen, die in ländlichen Regionen arbeiten“ verabschiedet. Damit werden Kleinbauern und andere Gruppen wie Landarbeiter*innen besser vor Menschenrechtsverletzungen geschützt. Ein Bündnis aus 19 deutschen und internationalen Bauern-, Menschenrechts- und Entwicklungsorganisationen fordert: Auch die Bundesregierung muss sich zur Erklärung bekennen und sie umsetzen. Bei der finalen Abstimmung im Plenum der UN-Vollversammlung in New York votierten 121 Staaten dafür, acht dagegen und 54 enthielten sich, darunter auch Deutschland.

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Fairer Kaffee in der Bahn

Wir sind ab sofort auch mit der Bahn erreichbar. Der Bahnhof Mecklenbeck wurde reaktiviert, so dass unsere Kund*innen in wenigen Minuten vom Bahnhof bei uns sein können.

Seit dem 09.12.2018 sind wir mit der Bahn über den neuen Haltepunkt Mecklenbeck erreichbar. Mit der RB63 (Baumbergebahn: Münster – Coesfeld) verkürzt sich die Fahrzeit aus der Innenstadt nach Mecklenbeck auf 7 Minuten.Vom Haltepunkt Mecklenbeck sind es dann nur noch wenige Minuten zu Fuß bis zu unserem Geschäft.

Sie gehen vom Bahnhof links zur Weseler Straße, biegen dann links ab und nach etwa 200 Metern liegt die FAIR auf der linken Seite.

Wir freuen auf Ihren Besuch!

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Klima

Klimagipfel schafft Grundlage für weltweite Umsetzung des Pariser Abkommens

Das auf der aktuell noch andauernden Weltklimakonferenz in Katowice (COP 24) vereinbarte Regelbuch ist nach Einschätzung der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch eine solide Grundlage für die weltweite Umsetzung des Pariser Klimaabkommens. "Dieses Regelwerk ist eine solide technische Basis.

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Regenwaldrohdung für Kakaoanbau?!

Fairtrade erhöht Mindestpreis für Kakao um 20 Prozent

 

Fairtrade International wird den Fairtrade-Mindestpreis für konventionellen Kakao von 2.000 auf 2.400 US-Dollar pro Tonne (FOB) erhöhen, eine Steigerung um 20 Prozent. Für Bio-Kakao wird der Fairtrade-Preis 300 US-Dollar über dem Weltmarktpreis oder dem Fairtrade-Mindestpreis liegen, je nachdem, welcher zur Zeit des Verkaufs höher ist. „Für die Kleinbauern ist die Preiserhöhung ein Schritt zu besseren Einkommen“, sagte Dieter Overath, Vorstandsvorsitzender von TransFair e.V. „Wir sind zuversichtlich, dass unsere Kakao-Partner die Entscheidung von Fairtrade International mittragen und unsere Arbeit auch zukünftig unterstützen und ausbauen.“ 

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Menschenrechte

Die GEPA fordert den Präsidenten Rodrigo Duterte zur Aufklärung gezielter Morde auf / Petition zum internationalen Tag der Menschenrechte am 10.12.2018 gestartet


Zum heutigen internationalen Tag der Menschenrechte am 10.12.2018 startet die GEPA eine Petition zur Aufklärung politischer Morde auf den Philippinen. Das Fair Handels-unternehmen fordert Präsident Rodrigo Duterte auf, für umgehende Aufklärung der aktuellen Mordfälle im Umfeld des GEPA-Handelspartners Panay Fair Trade Center (PFTC) zu sorgen. Kundinnen und Kunden sowie engagierte Verbraucherinnen und Verbraucher sind aufgerufen, E-Mails und Briefe über die philippinische Botschaft an den Präsidenten zu schreiben. 

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UN Kleinbauern

Kleinbäuer*innen benötigen dringend Unterstützung bei der Bekämpfung des Klimawandels

Pünktlich zur Klimakonferenz COP24 veröffentlicht die internationale Fair-Trade-Bewegung heute ihre Grundsatzerklärung "Handelsgerechtigkeit – der Schlüssel zur Stärkung der Klimaresistenz von Kleinbäuerinnen und -bauern". Darin werden die Teilnehmerstaaten der Klimakonferenz aufgefordert, faire Handelspraktiken als Bedingung für Klimagerechtigkeit anzuerkennen. Dazu gehören etwa transparente Lieferketten, klare Verantwortlichkeiten sowie ein ökologischeres Wirtschaften. Ziel der Verhandlungen im Rahmen von COP24 in Katowice muss Klimagerechtigkeit im Sinne der Schwächsten sein. Der Faire Handel zeigt, dass globaler Handel möglich ist, der Menschen und Umwelt wertschätzt.

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