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Feb.

Bald schon ist Aschermittwoch…

Wie wäre es in diesem Jahr mit „Klimafasten“?

Zum "Fasten für Klimaschutz und Klimagerechtigkeit" rufen mehrere kirchliche Initiativen auf. Die Fastenzeit vor Ostern sei eine Gelegenheit darüber nachzudenken, "wo wir mit unserem Verhalten und unserem Konsum andere Menschen und das Leben auf dieser Erde schädigen", sagte der badische Landesbischof Jochen Cornelius-Bundschuh am Dienstag in Karlsruhe. Die Vizepräsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Karin Kortmann, sagte, es brauche einen "achtsamen und genügsamen Lebensstil".

In den sieben Wochen vor Ostern - beginnend ab dem Aschermittwoch am 6. März - lädt die in elf Landeskirchen und drei Bistümern unterstützte Aktion zum Innehalten und zu Umweltschutz ein. Jede Woche hat einen eigenen Schwerpunkt, etwa fairer Konsum oder plastikfreies Leben. Christen sind aufgerufen, ihre Erfahrungen über die Sozialen Medien zu posten. Biblisches Leitwort des Klimafastens 2019 ist "So viel du brauchst".

Auf der Internetseite www.klimafasten.de können Texte, geistliche Impulse, aber auch konkrete Ideen für umweltschonendes Handeln abgerufen werden. Dabei geht es etwa um Wassersparen, Alternativen zum Auto oder um einen sorgsamen Umgang mit Lebensmitteln.

Initiatoren sind die evangelischen Landeskirchen in Norddeutschland, Oldenburg, Bremen, Hannover, Berlin-Brandenburg, Westfalen, Lippe, Rheinland, Kurhessen, Baden und Württemberg sowie die katholischen Diözesanräte Hildesheim, Berlin und Passau.