Weltladentag2019

08

Mai.

Mensch.Macht.Handel.Fair."

Am 11. Mai ist Weltladentag!

Unter dem Motto “Menschenrechte vor Profit – politisch aktiv für den Fairen Handel” findet am Samstag, 11. Mai, bundesweit der Weltladen-Tag statt. Nach wie vor nimmt eine Vielzahl von Unternehmen ihre Verantwortung für nachhaltige Lieferketten und die Einhaltung von Arbeits- und Menschenrechten nicht im ausreichenden Maße war. Bislang können sie dafür nicht haftbar gemacht werden.

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Darauf machen Weltläden seit Jahren durch politische Kampagnen aufmerksam. Sie fordern, zusammen mit dem Forum Fairer Handel und anderen zivilgesellschaftlichen Organisationen, eine gesetzliche Regelung, um Unternehmen in die Pflicht zu nehmen. Damit könnten beispielsweise Betroffene eines Fabrikbrandes in Pakistan künftig gegen ihren deutschen Auftraggeber klagen – und auch Entschädigungen einfordern.

Im Februar 2019 wurde bekannt, dass das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung einen Entwurf für ein sogenanntes Wertschöpfungskettengesetz erarbeitet hat. Wie umfassend der Schutz der Menschenrechte sein wird, hängt von der genauen Ausgestaltung eines Gesetzes ab. Es lohnt sich, am Ball zu bleiben! Sowohl international als auch national gibt es einige Entwicklungen, die Hoffnung machen. Sogar erste Unternehmen sprechen sich für eine gesetzliche Regelung aus.

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Im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung wurde sogar ein Gesetz-Entwurf erarbeitet. Wir begrüßen diesen Vorstoß, denn es ist ein Schritt in die richtige Richtung. Nun müssen wir abwarten, was genau aus dem Entwurf wird. Es macht uns jedenfalls Mut, mit viel Energie dran zu bleiben.
Damit die Bundesregierung wirklich ein solches Gesetz auf den Weg bringt, muss das Problem viele Menschen in der Bevölkerung beschäftigen. Daher wollen die

Weltläden und auch wir den Weltladentag am 11. Mai 2019 dazu nutzen, noch mehr Menschen aufmerksam zu machen, dass uns freiwillige Selbstverpflichtungen von Unternehmen in Sachen Menschenrechten nicht weiterbringen. Beteiligen auch Sie sich an Petitionen und setzen Sie mit Ihrer Unterschrift ein Statement.