Weihnachtsausstellung

19

Dez.

Für eine bessere Welt

Weihnachtsausstellung von Brot für die Welt und Misereor

MISEREOR und Brot für die Welt haben seit ihrer Gründung 1958 und 1959 mit ihren Plakaten und Strategien der Öffentlichkeitsarbeit Bilder geprägt, die sich in das kollektive Gedächtnis unserer Gesellschaft eingeschrieben haben: so etwa die schwarze Hungerhand von Brot für die Welt aus den 60er-Jahren. Immer wieder ist es gelungen, Menschen anzusprechen und zum Spenden zu animieren.


Dabei waren die Themen und Diskussionen um Hunger und Welternährung in den letzten Jahrzehnten stark in Bewegung. Entsprechend haben sich die Ziele, Strategien und die Bildsprachen der Plakate  verändert: Das Ziel, Mitleid und Empathie für die Hungernden im fernen Afrika zu erzeugen, verlagerte sich zu mehr Hilfe zur Selbsthilfe und schließlich in Richtung Appell an die Verantwortung unserer reichen Gesellschaft.


Flyer


Die Plakate illustrieren diese Veränderungen: Als verdichtete Psychogramme verdeutlichen sie, mit welchen Bildern und Texten – und den dazu gehörigen Kontexten – Menschen hierzulande für das Thema Welternährung zu bewegen waren und sind.  Die Ausstellung zeigt schließlich eine Auswahl an historischen und aktuellen Projekten beider Organisationen. Die Ausstellung ist noch bis zum 28. Januar 2018 im Museum der Brotkultur in Ulm zu sehen und kann ab Februar 2018 von weiteren Museen und Veranstaltern entliehen werden. Infos zur Ausstellung und dem vielseitigen Begleitprogramm unter: www.misereor.de, www.brot-fuer-die-welt.de