TransFair_Mueller

Nur mit Fairem Handel und mutiger Politik!

 

Heute öffnet die Internationale Grüne Woche ihre Pforten. 420.000 Verbraucher besuchen die Messe in Berlin – Besucher mit Macht, so das Entwicklungsministerium: Eine Welt ohne Hunger sei möglich, wenn Konsumenten Verantwortung übernehmen und zum Beispiel mehr zu fair gehandelten Produkten greifen.

 

TransFair fordert die Politik auf, den Fairen Handel auf die Agenda der Koalitionsverhandlungen zu setzen. Dieter Overath überreichte Entwicklungs­minister Dr. Gerd Müller eine Petition zur Abschaffung der Kaffeesteuer für fairen Kaffee. Mehr als 15.000 Menschen haben seit August ihre Stimme für fairen Konsum abgegeben.

WEITER LESEN
Kakao-Barometer macht deutlich:

Grüne Woche: Im Gespräch mit Minister Müller wird nachhaltiger Kakaoanbau diskutiert

 

Das Südwind-Institut für Ökonomie und Ökumene fordert, dass für Kakao endlich ein Preis gezahlt wird, der den kakaoanbauenden Familien ein menschenwürdiges Einkommen garantiert. Nach dem Absturz der Kakaopreise seit September 2016 werde die Situation der Kakaobauern in Westafrika und ihrer Familien immer dramatischer, beklagte der Kakaoexperte der Entwicklungsorganisation, Friedel Hütz Adams. Im Rahmen der Grünen Woche vom 19. bis zum 28. Januar in Berlin wird er am Freitag mit Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) über die Möglichkeiten eines nachhaltigen Kakaoanbaus in der Elfenbeinküste diskutieren.

WEITER LESEN
Jahrestagung2018

Eine-Welt-Aktive diskutieren auf der Jahrestagung Entwicklungspolitik Perspektiven der Menschenrechtsarbeit

Christliche Eine-Welt-Gruppen trafen sich vom 12. bis 14. Januar zur ökumenischen Jahrestagung Entwicklungspolitik 2018, um ihr Engagement stärker als zuvor auf die Menschenrechte auszurichten. Die Tagung fand statt in der Evangelischen Akademie Villigst, Schwerte. Eingeladen hatte dazu die Arbeitsgemeinschaft Eine-Welt-Gruppen im Bistum Münster und in der Evangelischen Kirche von Westfalen. Wie schon in den Vorjahren waren 130 Aktive aus dem Münsterland, vom Niederrhein, aus dem Ruhrgebiet sowie aus Ostwestfalen und dem Sauerland der Einladung gefolgt – der Jüngste mit 17, die Älteste mit respektablen 81 Jahren. Da viele Engagierte keine Jahrestagung auslassen, war vom „Familientreffen“ die Rede. Aber darüber hinaus waren auch etliche Teilnehmer und Teilnehmerinnen zum ersten Mal dabei, vor allem angelockt durch das Tagungsthema „Menschen haben Rechte – weltweit!“

WEITER LESEN
Konzernmacht:Unileverzentrale

Neue Initiative fordert schärfere Fusions- und Missbrauchskontrolle und stellt Rechtsgutachten vor

 

Wichtige Märkte sind in den Händen von immer weniger Mega-Konzernen. Dagegen stellt sich anlässlich des 60. Geburtstags des Bundeskartellamtes ein breites Bündnis von 24 Umwelt-, Landwirtschafts-, und Entwicklungsorganisationen. Ihre Forderung an die nächste Bundesregierung: Das Kartellrecht verschärfen, um die Marktmacht von Konzernen zu begrenzen. Die Marktkonzentration ist mittlerweile so weit fortgeschritten, dass sie kleinere Unternehmen stark benachteiligt. Zulieferer, Bauern und Bäuerinnen und Arbeiter/innen in Produktionsländern können sich gegen übermächtige Unternehmen kaum durchsetzen. Letztlich wird so die soziale Ungleichheit verschärft.

WEITER LESEN