Am 11. September startet die Faire Woche, Deutschlands größte Aktionswoche für den Fairen Handel. Bis zum 25. September laden mehr als 1.600 Veranstaltungen dazu ein, den Fairen Handel kennenzulernen und selbst aktiv zu werden. Die Faire Woche findet in diesem Jahr bereits zum 25. Mal statt.
Vom fairen Frühstück über Kleidertausch, Workshops und Ausstellungen bis hin zu Stadtrallyes, Radtouren und Escape Games: Zwei Wochen lang zeigen Weltläden, Schulen, Hochschulen, Kommunen und zahlreiche weitere Initiativen bundesweit, wie Vielfalt unser Leben bereichert und wie der Faire Handel sie stärkt. „Fair handeln – Vielfalt erleben!” Das diesjährige Motto der Fairen Woche zeigt, wie jede*r von uns an Gerechtigkeit und Vielfalt mitwirken kann. "Das unterstütze ich als Schirmfrau voll und ganz“, erklärt die Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Reem Alabali Radovan.
17
Jul.
Der Faire Handel in Deutschland wächst weiter: 2025 erreichte der Umsatz mit fair gehandelten Produkten einen neuen Höchstwert von 2,7 Milliarden Euro. Im Vergleich zum Vorjahr ist dies ein Plus von 4,7 Prozent. Diese Zahlen veröffentlicht das Forum Fairer Handel auf seiner Jahrespressekonferenz in Berlin. „Die wirtschaftliche Entwicklung des Fairen Handels stimmt uns optimistisch, doch unsere politische Bilanz fällt kritischer aus“, erklärt Andrea Fütterer, Vorstandsvorsitzende des Forum Fairer Handel. „Denn faire Handelsbeziehungen und der Schutz von Umwelt- und Menschenrechten geraten in Deutschland und der EU zunehmend unter Druck, während die Machtkonzentration in vielen Lieferketten auf Kosten der Produzierenden wächst.“
03
Jul.
Zu viele Menschen, die unser Essen produzieren, können von ihrer Arbeit kaum leben. Wir fordern faire Regeln und Preise entlang der gesamten Lieferkette. Wir unterstützen daher eine Petition an Bundeslandwirtschaftsminister Rainer und die Bundesregierung.
Die grausame Ermordung von vier Erntehelfern in Kalabrien erschüttert Menschen in Italien und weit darüber hinaus. Die Männer aus Pakistan und Afghanistan wurden nach mehreren, übereinstimmenden Medienberichten (u.a. RND, ntv) Anfang dieser Woche in Amendolara Opfer eines brutalen Gewaltverbrechens. Die Mordtat, die nach einem Lohnstreit erfolgt sein soll, lenkt den Blick auf die grausamen und menschenunwürdigen Arbeits- und Lebensbedingungen, denen viele migrantische Landarbeiter in Süditalien ausgesetzt sind.