UN Kleinbauern

Kleinbäuer*innen benötigen dringend Unterstützung bei der Bekämpfung des Klimawandels

Pünktlich zur Klimakonferenz COP24 veröffentlicht die internationale Fair-Trade-Bewegung heute ihre Grundsatzerklärung "Handelsgerechtigkeit – der Schlüssel zur Stärkung der Klimaresistenz von Kleinbäuerinnen und -bauern". Darin werden die Teilnehmerstaaten der Klimakonferenz aufgefordert, faire Handelspraktiken als Bedingung für Klimagerechtigkeit anzuerkennen. Dazu gehören etwa transparente Lieferketten, klare Verantwortlichkeiten sowie ein ökologischeres Wirtschaften. Ziel der Verhandlungen im Rahmen von COP24 in Katowice muss Klimagerechtigkeit im Sinne der Schwächsten sein. Der Faire Handel zeigt, dass globaler Handel möglich ist, der Menschen und Umwelt wertschätzt.

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Kakao aus Fairem Handel

Kakaobauern-Vertreterinnen aus Ghana auf Deutschland-Tour zur Advents- und Weihnachtszeit

Mehr als ein halbes Kilogramm Süßigkeiten isst der Durchschnittsdeutsche pro Jahr in der Advents- und Weihnachtszeit – vor allem Schokoladenprodukte. Doch die Kakaobäuerinnen und -bauern haben davon wenig: An einem verkauften Schoko-Weihnachtsmann verdienen sie gerade einmal sechs Cent. Deshalb fordern die Kakaobäuerin Elizabeth Osei Agyei und NGO-Referentin Sandra Kwabea Sarkwah aus Ghana: Kakaobauern müssen mehr Einfluss auf den Kakaopreis haben. Auf Einladung der Entwicklungsorganisation INKOTA sind sie zu Gast in Deutschland und berichten vom 3. bis 7. Dezember in Berlin, Oldenburg, Köln, Tübingen und Speyer über das harte Leben mit dem Kakao.

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UN Kleinbauern

Breites Bündnis fordert von der Bundesregierung Zustimmung zur UN-Erklärung für Bauernrechte


Heute entscheidet die Vollversammlung der Vereinten Nationen nach sechs Jahren der Beratung über die UN-Erklärung für die Rechte von Kleinbauern und -bäuerinnen und anderen Menschen, die in ländlichen Regionen arbeiten. Ein breites Bündnis von 15 zivilgesellschaftlichen Organisationen fordert die Bundesregierung dazu auf, für die Annahme der Erklärung zu stimmen. Die Erklärung stärkt die Rechte von besonders diskriminierten, ausgegrenzten und in ihrer Existenz bedrohten Gruppen auf dem Land, die einen Großteil der Welternährung sichern.

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