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Drei starke Frauen von drei Kontinenten

Wussten Sie, dass die 355 Fairhandelsunternehmen in dieser Welt zu 54 Prozent von Frauen geleitet werden? Das hat kürzlich die Weltfairhandelsorganisation (WFTO) mitgeteilt. Kein Wunder, denn die Nichtdiskriminierung ist eine von zehn Grundprinzipien des Fairen Handels. Aus Anlass des internationalen Tags des Fairen Handels stellt MISEREOR drei starke Frauen von drei Kontinenten vor.

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Der neue Infodienst ist erschienen – bunte Themenvielfalt des Fairen Handels

Der INFODIENST setzt in seiner aktuellen Ausgabe einen inhaltlichen Fokus auf menschenwürdige Arbeit und das große Problem der Kinderarbeit. Die Redaktion hat diesen Schwerpunkt gewählt, weil die Corona-Pandemie und die damit verbundene wirtschaftliche Krise die Situation für viele Millionen Menschen verschlechtern und Kinderarbeit zunehmen wird. Zudem hat die UNO das Jahr 2021 zum „Internationalen Jahr der Abschaffung der Kinderarbeit“ ausgerufen. Auch die Faire Woche im September setzt einen Schwerpunkt auf das UN-Ziel „Menschenwürdige Arbeit“. Dieses Jahr soll einen Anstoß geben, um das UN-Entwicklungsziel zu erreichen, die Kinderarbeit weltweit bis 2025 komplett abzuschaffen (SDG 8.7).

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Millionen Menschen von Hunger bedroht

Welternährungsprogramm (WFP) stellt neuen globalen Report zu Nahrungskrisen vor

Bonn (KNA) Weltweit könnten nach Angaben von Care 34 Millionen Menschen in diesem Jahr kurz vor dem Verhungern stehen. Schuld daran seien Konflikte, Klimawandel und die Folgen der Corona-Pandemie, sagte der Care-Länderdirektor von Nigeria, Hussaini Abdu, am Montag bei einer virtuellen Pressekonferenz.

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Mal etwas anderes: Ein Tier zwischen Kirchenbann, Kultur und Killerprogrammen

Von Christopher Beschnitt (KNA)
Rund um den Wonnemonat brummt wieder der Maikäfer durch die Luft, er heißt ja nicht umsonst so. Der Mensch hat ein gespaltenes Verhältnis zu diesem Krabbler. Wobei es den einen gar nicht gibt - sondern drei verschiedene. Selbst der Papst wurde schon angerufen, um etwas gegen die Gefräßigkeit der Maikäferlarven zu unternehmen: „1492 wandten sich die Herren von Uri an Papst Alexander VI. mit der Bitte, die Engerlinge priesterlich zu verfluchen", schreibt Gisbert Zimmermann in einer Veröffentlichung des Julius-Kühn-Instituts, der Bundesforschungsstelle für Kulturpflanzen. Von einem Ergebnis notiert Zimmermann nichts, erklärt aber: "Da man damals das massenhafte Auftreten der Maikäfer als Strafe Gottes ansah, vergleichbar mit den Heuschrecken-Plagen im Alten Testament, wurde auch die Kirche zu Hilfe gerufen, um die Plagegeister wieder loszuwerden.“

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