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Studie: Große Unternehmen der Agrarwirtschaft tun kaum etwas gegen Verletzung von Menschenrechten

Untersuchung von Germanwatch und MISEREOR kurz vor Start der Grünen Woche zeigen schwere Versäumnisse der Bundesregierung in der Handelspolitik auf. Obwohl es in der Agrar- und Ernährungsindustrie weltweit häufig zu Menschenrechtsverletzungen kommt, handelt bisher kein einziges von 15 untersuchten großen Unternehmen aus Deutschland ausreichend, um die Wahrung dieser Rechte in seinen Geschäften sicherzustellen.

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Jahrestagung Entwicklungspolitik 2020

Jahrestagung Entwicklungspolitik diskutiert die sozial-ökologische Transformation

"Weiter um den richtigen Weg des Fairen Handels streiten" - das war die Quintessenz der diesjährigen Jahrestagung Entwicklungspolitik, die vom 10. bis 12. Januar in der Evangelischen Akademie Villigst, Schwerte, stattfand. Mehr als 100 Eine-Welt-Engagierte vom Niederrhein, aus dem Ruhrgebiet, aus dem Münsterland und aus dem Sauerland kamen zusammen. Sie erhofften sich Austausch und Perspektiven für ihr Engagement etwa im Fairen Handel oder in internationalen Partnerschaften.

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Klima

Erzbistum Freiburg will klimaneutral werden - faire Diözese ist es schon

Das Erzbistum Freiburg will bis 2030 in den Bereichen Bau, Energie und Mobilität klimaneutral werden. Beim Neujahrsempfang des Bistums am Dienstag in Freiburg sprach Erzbischof Stephan Burger von einem ambitionierten Ziel. Bei Klimawandel und Umweltschutz wolle sich die Kirche ihrer Verantwortung stellen.

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Klima

Alles hängt mit allem zusammen - Klimaschutz für Mehrheit das wichtigste Thema

KNA-Meldung vom 3. Januar: Arved Fuchs (66), Deutschlands bekanntester Polarforscher, hat einen nüchternen Blick auf seine Umwelt. "Eins will ich mal klarstellen: Der Nordpol ist absolut nicht sehenswert. Das ist ein reinrechnerischer Punkt, ein zugefrorener Ozean", sagte Fuchs der "Süddeutschen Zeitung" (Freitag). Der einstige Abenteurer, der als einer der Ersten mit den Folgen des Klimawandels konfrontiert wurde, sieht das Auftauen von gewissen Gegenden mit Sorge.

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Frohes neues Jahr

06

Jan.

Neues zum neuen Jahr!

Wir starten wie in jedem Jahr mit der Jahrestagung Entwicklungspolitik, der Faire Handel wird 50 und Welt&Handel gibt es nicht mehr. Das neue Jahr bringt also Altbewährtes, Neuigkeiten, Termine und Aktionen.

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Rüstungspolitik und unfaire Handelsabkommen mitverantwortlich für Flüchtlingsströme

01

Jan.

Bedford-Strohm: 150 Organisationen an Flüchtlingsschiff

KNA-Meldung vom 31. Dezember 2019: Das von der evangelischen Kirche initiierte Aktionsbündnis "United4Rescue", das ein eigenes Rettungsschiff für Flüchtlinge ins Mittelmeer schicken will, wird inzwischen von mehr als 150 Organisationen unterstützt. "Das hat eine ungeheure Dynamik bekommen", sagte der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, der "Rheinischen Post".

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Die Zeit der Stille und der Besinnung beginnt.

Lasst uns in uns gehen und die unwichtigen kleinen

Nebensächlichkeiten des Lebens vergessen.

Lasst uns vielmehr auf das besinnen, was wirklich zählt:

Freundschaft, Humor, Freundlichkeit, Herzlichkeit, Offenheit und Liebe!

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Kardinal Marx: "Die Toten im Mittelmeer sind Christus"

Die Spitzen der großen Kirchen in Deutschland haben am Samstag ihre Solidarität mit privaten Seenotrettern bekundet. "Die Menschen, die im Mittelmeer ertrinken, sind Christus", sagte Kardinal Reinhard Marx bei einem ökumenischen Gottesdienst im voll besetzten Münchner Liebfrauendom. Christus identifiziere sich "mit jedem, der Opfer wird".

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Was geschieht mit dem zusätzlichen Geldbetrag, den Verbraucher*innen für Fairtrade zertifizierte Produkte zahlen

Die Berechnung der Fairtrade Prämie wird auf Grundlage einer genau festgelegten Methode durchgeführt. Die Standards and Pricing Unit von Fairtrade International führt zunächst einmal einen Konsultationsprozess durch, analysiert die Ergebnisse und erarbeitet Vorschläge für Prämien. Diese werden dem Standard-Komitee zur Abstimmung vorgelegt. Dort sind Vertreter*innen der Produzent*innennetzwerke, Nationalen Fairtrade-Organisationen und zertifizierten Handelsorganisationen vertreten. In regelmäßigen Abständen (je nach Produkt zwischen jährlich und alle vier Jahre) werden diese Preisfindung-Prozesse in Rücksprache mit Produzent*innenorganisationen und Händler*innen durchgeführt. Bei der Preisfindung werden vor allem die jeweilige Marktsituation eines Landes sowie die jeweilige Produktkategorie berücksichtigt.

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MISEREOR-Bischof Burger unterstützt Vorstoß zu einem Lieferkettengesetz

Der Freiburger Erzbischof Stephan Burger begrüßt ausdrücklich die Ankündigung von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil und Bundesentwicklungsminister Gerd Müller, Eckpunkte für ein Lieferkettengesetz auszuarbeiten. Zugleich appelliert er an die gesamte Bundesregierung und die Wirtschaftsverbände, den Vorstoß zu unterstützen. Anlass für die Ankündigung der Minister war die niedrige Beteiligung und das schlechte Abschneiden der Unternehmen beim Menschenrechts-Monitoring der Bundesregierung. Nur 20 Prozent der Unternehmen erfüllen demnach ihre menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten gemäß dem Nationalen Aktionsplan der Bundesregierung zu Wirtschaft und Menschenrechten.

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