30

Sep.

A woman captured

Termin: 30.09.2020, 18:00 Uhr Ort: Cinema Münster

Elektronischer Kalender für Smartphones & Tabletts

Filmreihe: Klappe auf für Menschenrechte

A woman captured

Ungarn, 2018, 89 Minuten, Dokumentarfilm von Bernadett Tuza-Ritter (OmdtU)

A WOMAN CAPTURED handelt von Marisch, einer 52-jährigen Ungarin, die ein Jahrzehnt lang einer Familie dient – bei 20-Stunden-Arbeitstagen und ohne Arbeitslohn. Ihre Unterdrücker konfiszieren ihre Ausweispapiere und sie darf das Haus nur mit ausdrücklicher Erlaubnis verlassen. Sie behandeln sie wie ein Tier, geben ihr nur Essensreste und kein Bett zum Schlafen. Marisch fristet ihr Dasein in ständiger Angst, träumt jedoch davon, ihr Leben zurückzuerlangen. Die Präsenz der Kamera hilft ihr zu begreifen, dass sie nicht völlig auf sich allein gestellt ist. Sie beginnt Vertrauen zu fassen; nach zwei Jahren Dreh sammelt sie ihren ganzen Mut zusammen und enthüllt ihren Plan: „Ich werde fliehen.“ Der Film folgt Marischs heroischem Weg zurück in die Freiheit.

Zum Trailer:

Im Anschluss im Gespräch mit dem Publikum: Jutta Schultz (Bezirksgeschäftsführerin ver.di-Bezirk Münsterland) sowie Corinna Dammeyer (Sozialarbeiterin bei der Beratungsstelle für Opfer von Menschenhandel „Nadeschda“) und Jolanta Schmidt (Tätig bei der Prostituierten- und Ausstiegsberatung „Tamar“)

Eintrittspreis: 8,50€, ermäßigt*: 6,50€ (online € 0,50 günstiger). HIER ONLINE TICKET KAUFEN.
Einlass: 15 Minuten vorher bis zum Filmstart.

*ermäßigt: Studierende bis 45 Jahre, Schüler*innen bis 35 Jahre, Kinder, Jugendliche, Münster-Pass-Besitzende. Bei Vorlage eines Nachweises.

02

Okt.

FairG'nügt

Termin: 02.10.2020 - 04.10.2020 Ort: Orangerie Darmstadt

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Messe zum Fairen Handel in Darmstadt

Aufgrund von Corona sind in den vergangenen Monaten viele Branchentreffen abgesagt worden, aber die Planungen für unsere Messe FairG’nügt in Darmstadt gehen weiter. Wir sind mit der Stadt Darmstadt als Vermieter sowie dem Gewerbeamt in engem Kontakt, um das Hygiene-Konzept abzustimmen und kurzfristige Überraschungen auf der ein oder anderen Seite zu vermeiden.

Aussteller sind knapp 30 Unternehmen, alles anerkannte Lieferanten des Weltladen-Dachverbandes. Sie bieten alles, was das faire Herz begehrt: Von Schmuck über Kleidung, Taschen, Filz und Wohnaccessoires bis hin zu Fußbällen und Recycling Art. Alles jenseits der alltäglichen Massenware; alles zu erleben an einem besonders charmanten Veranstaltungsort: in der Orangerie Darmstadt.

Nach aktuellem Stand müssen wir mit Anmeldungen arbeiten, um die maximale Besucherzahl (ca 60 Personen gleichzeitig anwesend (ohne Austeller)) zu kontrollieren und auch die notwendigen Daten zu erfassen. Daher haben wir uns entschlossen, die Messe ausschließlich für Fachbesucher*innen zu öffnen.

Wir vergeben pro Tag jeweils 4h-Slots (10-14 bzw 14-18 Uhr), zu denen Sie sich ab sofort anmelden können:

Die erhobenen Daten dienen dazu, den Fachbesucher-Ausweis zu erstellen. Die Bestätigung erhalten Sie dann per email. Hinweis: Ohne eine bestätigte Anmeldung können Sie nur dann Zugang erhalten, wenn Besucher-Slots frei werden.

Kommen Sie nach Darmstadt und nutzen Sie die Gelegenheit, sich mit Importeuren und Akteuren des fairen Handels auszutauschen und natürlich auch für den Herbst und das Weihnachtsgeschäft einzukaufen. Wir würden uns sehr freuen, wenn das Wiedersehen klappt!

Bis dahin herzliche Grüße,

Jürgen Herold & Karin Schwegler

05

Okt.

Elektromobilität: woher kommen die Rohstoffe für die Verkehrswende?

Termin: 05.10.2020, 20:00 Uhr - 22:00 Uhr Ort: KSHG (Aula), Frauenstr. 3-7, Münster

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Vortrag und Diskussion mit Dr. Markus Börner, MEET-Batterieforschungszentrum Münster und Hanah Pilgrim, PowerShift Berlin

Im Rahmen des Konjunkturpaketes fördert die Bundesregie­rung die Elektromobilität durch Kaufanreize für Elektroautos. Diese brauchen ein Vielfaches der Rohstoffe, die Autos mit fossilem Antrieb benötigen, vor allem Lithium, Kobalt, seltene Erden und Graphit. Woher kommen diese Rohstoffe? Wie wirkt sich der Abbau der Rohstoffe auf Mensch und Umwelt in den Abbaugebieten wie Bolivien und Kongo aus? Gibt es Alternativen zu den rohstoffintensiven Batterien? Und braucht es noch mehr Änderungen außer dem Umstieg auf Elekt­romobilität, um eine wirklich nachhaltige Verkehrspolitik zu gewährleisten? Diese Fragen möchten wir mit den beiden Referent*innen und Ihnen diskutieren.