09
Okt.
Was hat unsere tägliche Tasse Kaffee mit der Klimakrise, Frauenrechten und Migration in Honduras zu tun? Eine Antwort auf diese Frage haben Yenis Gómez, Benigna Ramos und Adelina Vásquez für uns. Die drei Honduranerinnen berichten auf einer Vortragsreise durch Deutschland (und Rumänien) im Oktober von den Herausforderungen, vor denen Kaffeeproduzent*innen und ländliche Gemeinschaften stehen. Ihre Botschaft: Die Folgen der Klimakrise sind längst Realität und treffen insbesondere jene Menschen, die am wenigsten zu ihrer Entstehung beigetragen haben. Gleichzeitig sind die Ursachen und Auswirkungen eng mit globalen Handelsstrukturen, politischen Maßnahmen und unserem Konsumverhalten verbunden.
Auf verschiedenen Stationen der Rundreise diskutieren wir mit unseren Gästinnen, wie Kleinbäuer*innen den Folgen der Klimakrise begegnen, welche Rolle Frauen und junge Menschen für die Zukunft des Kaffeesektors spielen und welche Verantwortung Politik, Unternehmen, Konsument*innen sowie die öffentliche Hand entlang der Lieferkette tragen. Dabei sprechen wir auch über die Bedeutung einer nachhaltige öffentlichen Beschaffung für faire Handelsbeziehungen und klimaresiliente Landwirtschaft.
Bei dieser Veranstaltung in Münster kommen unsere drei Gästinnen aus Honduras, die Solidarische Landwirtschaft Wilde Rauke aus Münster und die Fair-Handels-Beratung Münster ins Gespräch und behandeln die Folgen der Klimakrise, solidarische Antworten und die Zukunft unserer Ernährung. Nach einer Podiumsdiskussion wird die Runde geöffnet und die Zuhörer*innen sind herzlich eingeladen, sich einzubringen.
Podiumsteilnehmer*innen: